Pfingsten 2017: Harry Potter und der Sauerländer Regen...

In diesem Jahr ging es im traditionellen Pfingstlager des Stammes um Ron, Hermine, Harry Potter und weitere Figuren der bekannten Buchreihe.

Am Freitag starteten die Kinder und Jugendlichen mit einem Sprung durch die Wand am Gleis 9 3/4 ins Abenteuer in Hogwarts. Erste Probleme traten schon auf, als es beim Aufbauen der Zelte einen Regenschauer gab, der nicht nur den Zeitplan etwas durcheinander brachte, sondern auch die Lagereröffnung aufgrund der Lautstärke der prasselnden Regentropfen auf das Dach der großen Halle auf eine minimale Dauer beschränkte.

Die Eröffnungszeremonie wurde allerdings am Samstag, der zumindest tagsüber etwas besseres Wetter am Zeltplatz bot, nachgeholt. Danach ging es direkt in verschiedene Workshops. Im Fach Alchemie wurde magischer Schleim hergestellt, die vier Häuser erstellten sich eigene Banner, ein Quidditch-Feld wurde aufgebaut und es konnten Eulen gebastelt werden. Am Nachmittag stand die große Jahresabschlussprüfung an und die kleinen und großen Zauberer konnten an verschiedenen Stationen Punkte für ihre Häuser sammeln. Im "Krieg der Häuser" am Abend galt es ebenfalls, den anderen Teams Münzen zu stehlen, um an die wertvollen Punkte zu kommen.

Die Nacht war alles andere als ruhig, da einige böse Magier offensichtlich meinten, mit Donnern und Blitzen auf sich aufmerksam machen zu müssen und versuchten, das Banner zu stehlen. Dieses Vorhaben wurde durch die Nachtwache trotz erschwerter Bedingungen aufgrund von stundenlangem Regen verhindert.

Der Sonntag stand zunächst im Zeichen der Arbeit in den Altersstufen - natürlich nach einem ausgiebigen Sonntagsfrühstück. Die Wölflinge zogen sich zum Beispiel komplett zurück und vier Kinder legten ihr Stammesversprechen ab. Am Nachmittag kamen dann auch viele Muggel (Eltern, Ehemalige) zu Besuch, um nach einer Stärkung mit Kaffee und Kuchen am Gottesdienst mit Pater Paulus teilzunehmen. Natürlich entbrannte danach eine kleine Wasserschlacht, die aber durch einen erneuten Regenschauer beendet wurde.

Abends hatten die Magier die Aufgabe, einen Zaubertrank zu besorgen und mussten dafür durch die dunkle Nacht wandern und sich dabei vor den Dementoren in Acht nehmen. Einige Überraschungen auf dem Weg und am Lagerplatz sorgten für eine spannende Atmosphäre. Der Abend klang in der Feuerrunde bei Musik und Gesprächen langsam aus und auch in dieser Nacht gab es einen Überfall - diesmal nicht mit diversem Feuerwerk, sondern ganz vorbildlich durch anschleichen, auskundschaften und spähen. Das Ein-Mann-Überfallkommando wurde allerdings entdeckt und der ehemalige Pfadfinder gesellte sich später mit ans Feuer.

Am Montag spielte das Wetter sogar mit und alle Zelte konnten trocken abgebaut werden. Wie von Zauberhand verschwand das Lager dank vieler fleißiger Helfer wieder. Die kleinen und großen Magier wanderten wieder zurück in die reale Welt, wo sie sichtlich erschöpft durch die spannenden Tage und zugegebenermaßen auch etwas dreckig wieder von ihren Eltern in Empfang genommen wurden.