Friedenslicht 2016

Am 11. Dezember 2016 war es wieder soweit. Die Abholung und Aussendung des Friedenslichtes stand an. Diesmal fuhren drei Wölflinge mit den Leitern Michael und Daniel mit dem Zug nach Dortmund, um das Licht bei der zentralen Aussendungsfeier des Diözesanverbandes Paderborn in der Kirche St. Joseph in Empfang zu nehmen.

Um 11 Uhr war Treffpunkt am Mescheder Bahnhof, um den Zug in Richtung Dortmund zu nehmen. In Freienohl stiegen auch die Pfadfinder aus Kückelheim zu. In Dortmund angekommen ging die kleine Delegation zunächst zum Weihnachtsmarkt, um sich mit einem Snack zu stärken und ein wenig zu bummeln. Dem aufmerksamen Beobachter entging nicht, dass unter gefühlt jeder zweiten Jacke der Kragen einer Kluft oder ein Halstuch hervor blitzte. Michael und Daniel trafen in der Innenstadt und vor der Kirche auch einige Leiter, die sie von anderen Aktionen, Fortbildungen etc. kannten. Und die Wölflinge nutzten die Chance, eine Schaukel in der Innenstadt zu testen.

Vor der Josephs-Kirche sammelten sich dann bereits vor dem Einlass sehr viele Pfadfinder. Als die Türen geöffnet wurden, strömten die Menge in die Kirche und viele - auch wir - mussten am Rand stehen oder sitzen. Einige nahmen auch Sitzplätze auf den Altarstufen ein. Im Gottesdienst erhielt die Band spontan Applaus für ihre Interpretation des Titels "Stimme" - im Original von Mark Forster gesungen. Aussage der Feier war dann auch, man solle auf seine innere Stimme hören, um Frieden zu schaffen. Ein Gänsehautmoment war wieder, als zum "Lied von Friedenslicht" etwa 1000 Arme ihre Kerzen in die Luft streckten. Dies war ein absolut beeindruckendes Bild.

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Auf der Rückfahrt leisteten die Arnsberger Pfadfinder der Mescheder Abordnung Gesellschaft.

Zurück in Meschede ging es auf direktem Wege in die Himmelfahrt-Kirche, wo die lokale Aussendungsfeier mit Pater Paulus begann. Musikalisch wurde der Gottesdienst erstmals durch die Band "Halina" begleitet. Zu Beginn verlasen einige Leiter das Stammes Aussagen von Politikern, die durch von Kindern gelesene Texte entkräftet werden konnten. Später gaben ein Elternpaar, eine Lehrerin und Dr. Peter Liese, der heimische Europa-Abgeordnete, Statements zum Thema "Frieden" ab. Es wurde deutlich, dass im Familienalltag z. B. die Kommunikation und auch Kompromisse sehr wichtig sind, auch auf dem Schulhof bei Streitigkeiten beide Seiten gehört werden müssten, aber auch Regeln gesetzt werden müssen. Dr. Liese berichtete über die Krisenherde in der näheren Umgebung, aber auch über den lange währenden dauerhaften Frieden durch die europäische Zusammenarbeit.

Im Anschluss an den Gottesdienst brachten zwei Leiter das Licht zu den Clemensschwestern im Krankenhaus in Meschede.

Am Dienstag werden die Wölflinge das Licht noch in der Innenstadt zu verschiedenen Einrichtungen gebracht.